Max Akademie
Strasburg
19.01.2023

Das verflixte 7. Jahr!

Das verflixte siebte Jahr ist laut Volks­mund das Jahr der Trennung.

Bei den Jugend­li­chen der 10.Klassen endet nach sieben Jahren 

die Zeit als festes Mitglied der Max Akademie Stras­burg und das 

auf keinen Fall auf Grund unüber­wind­barer Streitigkeiten.

„Lieber spät als nie, wie Mr. Hobbs sagt.“ (Der kleine Lord) So haben wir nach gut 

einem halben Jahr die Möglich­keit uns bilder­ge­stützt zu erinnern.

Und das sind die Absolventen des 15. Jahrgangs der Max Akademie Strasburg in Schrift
und Bild.
Es kann nichts schiefgehen. Das Einzige, was passieren kann, ist, dass die Dinge einen anderen Verlauf nehmen als geplant. Schauen wir es uns an!
Langsam füllt sich die Aula der Regionalen Schule am Wasserturm, die der Max Akademie in ihren Räumlichkeiten ein zu Hause gegeben hat.
Sind auch alle da? Die Absolventen mit ihren Familien, Frau Silvia de Jonge vom Vorstand der Max Schilling Stiftung Hamburg und die Gruppenbetreuer werden herzlich willkommen geheißen. Natürlich auch Udo Kleinhammer, der sich an diesem Tag um die Technik kümmert und seiner Frau Marina bei der Verabschiedung hilfreich zur Seite steht.
Perspektivwechsel ist angesagt.
Die Eltern müssen nun zeigen, wie gut sie ihre Kinder kennen. In Klasse 9 und 10 haben die Jugendlichen ihr Antlitz in Gips abgebildet und nun ist es Aufgabe der Eltern die richtige Wahl zu treffen.
Dann der schwerste Gang für Marina Kleinhammer, die den filmischen Rückblick der vergangenen sieben Jahre anmoderiert. Sie hat es gut gemacht!
Leider haben wir hier nur den tränenreichen Abschied, aber ich bin mir sicher, dass Interessenten dieses ansehenswerte, 15-minütige Werk bei Marina ordern können.
Als Zusammenfassung wurde den Jugendlichen ein
Fotobuch mit eindrucksvollen Momenten ihrer Zeit in der Max Akademie überreicht.
Dann erhielt Silvia de Jonge das Wort.
Sie erinnerte an Herrn Max Schmeling, dessen Absichten bei der Gründung seiner Stiftung im Jahre 1991 und
an die Einrichtung der Max Akademie vor nunmehr 15 Jahren in Strasburg. Sie hob hervor, dass so manches Kind in Hamburg von solch einem Angebot nur träumen könne.
Perspektivwechsel
Laut Plan waren dann die "Weg-Gaben" an der Reihe. Es begann mit einer Bank, die die scheidenden Mädchen und Jungen unter Anleitung von Udo Kleinhammer gebaut und im Garten der Akademie als bleibende Erinnerung aufgestellt hatten.
Das Schild wird natürlich noch seinen Platz an der Bank erhalten.
Hier haben wir den Projektleiter "Gartenbank", Udo Kleinhammer, einmal in voller Größe.
Im zweiten Akt der Schenktetralogie erhielten die Jugendlichen von der Max Schmeling Stiftung jeweils einen Koffer gefüllt mit sieben Jahren voller Erlebnissen und Erfahrungen, die ihnen im weiteren Verlauf ihrer Entwicklung sicher hilfreich sein werden.
Die Neuntklässler ließen sich die Übergabe nicht entgehen und verabschiedeten sich herzlich von ihren Mitschülern.
Nun waren die Teenies am Zug und bedankten sich
beim Vorstand der Max Schmeling Stiftung, vertreten durch Silvia de Jonge,
mit einer Collage, für die zurückliegenden Jahre.
Sie erinnerten an die Glaserei Koch, die Ferienfahrten auf Deutschlands schönste und größte Insel, die Arbeiten mit Stechbeitel und Klöpfel, die Hamburg Fahrt, das Segelfliegen, aber auch an die schwere Corona Zeit. Wirklich eine gelungene Arbeit.
Monique Brandt sprach als Mutter und Vertreterin der Eltern über die Zeit die ihre Kinder in der Max Akademie wohlbehütet genossen haben und spannte den Bogen von 2015 bis in die Gegenwart.
Wenn es bis dahin schon recht emotional zuging und auch schon mal ein Taschentuch hervorgekramt wurde, begann jetzt der Teil vor dem Marina Kleinhammer sich gefürchtet hatte. Monique übergab mit rührenden Worten ein Geschenk der Elternschaft,
Fred Borgwald, als Leiter der Max Akademie, nahm von Frau Levenhagen Dankesworte und ein Präsent entgegen,
einzelne Eltern ließen es sich nicht nehmen
kamen nach vorn
und nahmen Marina Kleinhammer in den Arm.
"Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist erfüllte Bemühtheit." Wenn man diese Bilder sieht, möchte man nichts anderes tun! Danke Marina!
Ein vorerst letztes Gespräch. Allerdings war Jantina am vergangenen Wochenende(7.Januar 2023) dabei, als Marina Kleinhammer mit ihrer neuen vierten Klasse auf der Kegelbahn die Kugeln rollen ließ. Emily Levenhagen, Jennifer Friede, Matti Wachholz und Julian Michel unterstützen ihre ehemalige Gruppenleiterin manchmal bei der Arbeit mit den lieben Kleinen und soviel ich weiß kommen einige auch ab und zu auf einen Plausch in die Birkensiedlung.