Max Akademie Strasburg

Vorschaubild

Cornehlsweg 7
22359 Hamburg

Telefon (040) 6038600 Herr Nowak

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.max-akademie-strasburg.de

Vorstellungsbild

Die Max Akademie ist ein Kinder- und Jugendhilfeprojekt in Strasburg (Uckermark). Der Name „Max" weist auf Max Schmeling hin, der im Jahr 2005 gestorben ist und noch zu seinen Lebzeiten sein gesamtes Vermögen in eine Stiftung eingebracht hat, die Max-Schmeling-Stiftung, mit der Maßgabe, Kindern und Jugendlichen zu helfen.

 

 

Am 29. November 2007 wurde in der Aula der Regionalschule Strasburg im Beisein von Bürgermeister Norbert Raulin die „Max Akademie Strasburg" feierlich eröffnet. Das Projekt bietet ein schulergänzendes Bildungs- und Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche im Raum Strasburg (Um) an. Die Stiftung will dadurch Grundlagen für längerfristige Schul- und Arbeitsperspektiven schaffen und fördert mit ihren Angeboten Selbstwertgefühl und verantwortungsbewusstes, gewaltfreies Miteinander, Fairness, Neugierde und Freude am kreativen Tun, Lernwillen und Sprachkompetenz.

 

 

Das Projekt beginnt mit jeweils Kindern aus den 4. Klassen der Grundschule. Die Kinder können sich freiwillig melden, konstituieren sich zu jeweils einer Gruppe mit festen Regeln. Ziel ist es, diese Gruppen bis zu ihrem Schulabschluss zu begleiten und zu fördern und ihnen abschließend bei der Berufsfindung behilflich zu sein.

 

 

Das Programm ist vielseitig: Angeboten werden schulergänzende Aktivitäten nach dem Schulunterricht am Mittwoch, in sich aufbauende Projekte am Freitag, ein weit gefächertes Projektprogramm an den Sonnabenden und kleinere Reisen in den Ferien.

 

 

Grundlage aller Projekte ist der Anspruch, die Kinder selbst aktiv werden zu lassen, sowohl im kreativen wie im sportlichen Bereich und sie zur eigenständigen Projektentwicklung anzuspornen. Gewünscht ist eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den Eltern und eine Kooperation mit örtlichen Vereinen, aber auch das Heranziehen von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Freude daran haben, ihre Fertigkeiten, ihre Hobbys den Kindern nahe zu bringen.

 

 

Die Teilnahme ist für Kinder und Eltern kostenlos. Erwartet wird ein konstruktives Gruppenverhalten.

Vorstellungsbild


Aktuelle Meldungen

110. Geburtstag von Max Schmeling: Rede "Die Max Akademie"

(01.10.2015)

Max Akademie, zum 110. Geburtstag von Max Schmeling

 

 

 

Meine Damen und Herren!

 

Sie haben eben von Frau de Jonge, Mitglied des Stiftungsvorstandes, gehört, wie vielfältig die Stiftung engagiert ist.

 

A.Vorbereitung

 

Aus mancherlei Gesprächen ist es aber deutlich geworden, dass die Max Akademie, hier in Strasburg, das Paradestück ist, und ich bin froh, dabei sein zu können.

 

Als ich vor nunmehr etwa 8 Jahren mit Herrn Borgwald zusammen im "Wasserturm" saß und das Konzept besprach, machte er mich mit dem 'morphologischern Kasten'

vertraut: Wir hatten eine Vision: Wir schrieben erst einmal alles wild und ungeordnet nieder, was uns zum Konzept einfiel, ordneten dann, verwarfen, konzipierten und lernten uns auf diese Weise kennen:

Das für mich Erfreuliche war, dass Herr Borgwald offenbar die gleichen Vorstellungen von

Kindern, Kindererziehung hatte wie ich. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl.

Ich lernte viel über die Region hier von ihm, vieles über Mentalitäten, Empfindlichkeiten.

Und so entstand das Konzept der Max Akademie.

Wir haben uns von Anfang an bemüht, keine hier, in diesem Ort und dieser Region,  existierenden festen Strukturen zu tangieren.

Wir haben uns bemüht, das ganze sich hier vor Ort entwickeln zu lassen. Kein westlicher, mit Geld versehener Zeigefinger, keine besserwisserische  Einflussnahme.

 

B. das Konzept

 

Es ist in mancher Hinsicht - man würde nach heutigen Kita - Vorstellungen sagen -  ein altmodisches Konzept:

Wir entwickelten ein Grundsatzprogramm, das für Kinder und Eltern verpflichtend ist, voller

(in den 80er Jahren sagte man) Sekundärtugenden: Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Gewaltfreiheit, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Neugierde, Sprachkompetenz.

 

Als ich vor einiger Zeit in Rostock vor Jugendvertretern dieses Konzept vorstellte, schlug mir teilweise Unverständnis, Missachtung entgegen. Ich musste erklären, mich ereifern..

 

Unser Konzept ist langfristig angelegt:

 Vielleicht werden sich die heutigen Kinder später einmal daran erinnern und es vielleicht sogar ihren eigenen Kindern weitergeben, dass man tolerant, überlegt, großzügig,

einfach 'gut' sein kann.

Vielleicht wird ihnen später einmal einfallen, dass man z.B. gesund, und das sogar mit Messer und Gabel essen kann

Der eine oder die andere mag sich später vielleicht auch daran erinnern, dass es in der Region Theater oder auch Konzertsäle gibt .

 

Die Region: Uns liegt auch daran, dass die Kinder die Schönheit und Möglichkeiten, die diese Region hier bietet, erkennen, dass sie nicht abwandern, sondern hier ihre Zukunft sehen.

 

 

C. Die Folgen

 

Dieses Konzept hat sich bewährt:

Unvergessen für mich ist unser letztjähriges Sommerfest:

Ein Vater berichtete in einer sehr emotionalen Rede wie es anfangs war:

Zunächst wieder einmal solche Beglücker aus dem Westen, Auto-Versicherungspolicenverkäufer: Vorsicht ist geboten!

Na mal sehen, wir schicken unseren Jungen hin. Und dann die Überraschung: Diese Max Akademie!

 

Nach dem ersten kraftraubenden Anschub, beobachte ich nun in Hamburg eher und halte mich für alle Eventualitäten bereit.

Das geht natürlich nur, wenn ich hier vor Ort Kräfte, Menschen habe, auf die ich mich verlassen kann, die mich verstehen. Ich muss einige Namen nennen, alle kann ich nicht aufzählen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass sich Besten vor Ort um die Max Akademie versammelt haben:

 

D. Dank

 

Frau Schmidt hat zwar direkt mit der Max Akademie nichts zu tun, sie hat aber mehrere ihrer freien Tage für die Vorbereitung dieser Veranstaltung heute geopfert: Vielen Dank, Frau Schmidt

 

Herr Rossow und Herr Telzerow z.B.: Sie sind bisher immer bereit gewesen, denken mit, packen zu: "Herr Nowak, machen Sie sich keine Sorgen, sagen Sie, wie es sein soll. So wird es gemacht. Sie können sich verlassen". - Ist das nicht toll?

 

Frau Gerhard aus dem Bürgermeisteramt: Frau Gerhard ist umsichtig, denkt mit, denkt weiter, hilft. Eine verlässliche Stütze.

 

Frau Schilling: Ich hatte mir, als ich hier anfing, aus dem Bürgermeisteramt eine Expertise über die sozialen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Bedingungen dieser Region erbeten.

Frau Schilling, Ihre exzellente Expertise war mit der Anlass für mich, hier einzusteigen.

 

Herr Raulin: Der ehemalige Bürgermeister ist nicht immer leicht zu nehmen, zu verstehen.

Manchmal ärgert er sogar. Aber er ist verlässlich, realistisch, und wenn es darauf ankommt,

ist er da.

Wir hoffen inniglich, dass wir mit der neuen Bürgermeisterin, mit Frau Dörk, eine uns ähnlich zugeneigte wichtige Person haben werden.

Und dann natürlich unsere Mitarbeiter: Herrn Borgwald habe ich schon häufiger erwähnt.

Ich kann mir die Max Akademie ohne ihn nicht vorstellen.

Frau Wasserstrahl und Frau Odebrecht habe ich immer, von Anfang an, bewundert und geschätzt: Beide hatten anfangs Angst vor der Aufgabe, beide sind eingestiegen, ins kalte Wasser gesprungen, haben sich abgerackert, sich weiterentwickelt und gehören jetzt zum unverzichtbaren Grundstock der Akademie.

Natürlich auch Herr Brauchler, Herr Schwaneberg, Frau Kuhn, Frau Degelow, Herr Lorenzl,

Herr Bogdan, Herr Klawitter, Frau Kroh, Frau Krause, Frau Wendt, Frau Diederich, Frau Woop, Frau Lisky, Frau Kleinhammer - Wen habe ich vergessen? -

Ihnen allen Dank.

Gunther Nowak.

 

[Download]